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Umbau beschäftigt Gemeindespitze
Kita Sonnenschein wird für 3,2 Millionen Euro saniert
Von Fritz Hock
SCHEIBENHARDT. An der Sanierung der Kita Sonnenschein beteiligt sich die Ortsgemeinde mit 2,7 Millionen Euro. In den Übergangs-Containern gibt es noch kein Trinkwasser, Nacharbeiten stocken.
„Das Thema hält uns derzeit schon in Atem“, mit diesen Worten leitete Ortsbürgermeister Thomas Ehl (CDU) bei der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderats seinen Bericht zum Sachstand zur Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der Kita Sonnenschein ein. Der Bewilligungsbescheid über die Zuwendung des Landes Rheinland-Pfalz liege mittlerweile vor, demnach sei mit einer Förderung von 533.000 Euro bei erwarteten Gesamtkosten von 3,2 Millionen Euro zu rechnen. Damit müsse die 660 Einwohner zählende Ortsgemeinde einen Anteil von 2,7 Millionen Euro schultern.
Während der Umbauphase werden die Kinder in zwei Gruppen in Containern betreut. Deren Aufbau bereitete offenbar keine Probleme und ein Vorteil ist laut Ehl, dass sie klimatisiert sind. Allerdings dürfe derzeit noch kein Trinkwasser aus den dort installierten Leitungen entnommen werden, auch wenn bei den Proben keine Bakterien festgestellt worden seien. Nacharbeiten seien erforderlich, doch lasse die Zusammenarbeit mit der Lieferfirma zu wünschen übrig. Fürs Erste könne das Wasser deshalb nur zur Toilettenspülung oder zum Händewaschen genutzt werden, worüber alle Beteiligten informiert worden seien.
Spielplatz fürs Erste gesperrt
Gerade nach den „heißen Wochen“ dieses Sommers werde zudem geprüft, ob im umgebauten Kindergarten nicht doch gleich eine Klimaanlage installiert werden könne, erklärt der Ortschef weiter. Eine Lüftungsanlage sei ohnehin vorgesehen, Näheres werde man in der nächsten Zeit klären.
Edwin Diesel, Beauftragter der Gemeinde für die Betreuung des Vorhabens, informierte über den Baufortschritt. Dieser liege ebenso wie der Finanzplan im vorgesehenen Rahmen, sagte er. Die Ortsgemeinde habe den Spielplatz unterdessen für die Öffentlichkeit sperren müssen, weil er nicht täglich kontrolliert werden könne, solange er nicht von den Kindern der Kita genutzt wird. Der Aufwand für die Kontrollen sowie das Entfernen von Glasscherben, Hundekot und dergleichen sei nicht leistbar. Ärgerlich sei, dass es mit der Firma, die die Container geliefert habe, nicht so richtig vorwärts gehe, äußerte auch Diesel seinen Unmut.
Quelle: Ausgabe Die Rheinpfalz Germersheimer Rundschau vom Dienstag, den 01. September 2026
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Funkmast kommt
„Endlich“: Bienwaldmühle hat bald schnelles Internet
Scheibenhardt.
Geeigneter Platz gefunden: Die Bienwaldmühle soll durch einen neuen Mobilfunkmast endlich schnelles Internet bekommen.
Schnelles Internet wünschen sich seit Langem die Bewohner im Ortsteil Bienwaldmühle. Der romantische Fleck mit rund 20 Haushalten und einem beliebten und sehr gut frequentierten Landgasthof nahe der Grenze zu Frankreich ist bisher schwer zu erreichen – zumindest telefonisch gesehen und was die Arbeit im Internet anbelangt.
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Kerwe: Viel Geld für guten Zweck
Scheibenhardt. Die Überraschung war groß: Mit einem Reinerlös in dieser Höhe hatte eigentlich niemand gerechnet. Auch nicht Ortsbürgermeister Thomas Ehl (CDU), der sich zusammen mit den Ratsmitgliedern und unterstützt durch viele Bürgerinnen und Bürger die Bewirtung der diesjährigen Kerwegäste vorgenommen hatte. Obwohl das Wetter am zweiten Mai-Wochenende gar nicht so gut gewesen war, wurde das Angebot an Speisen und Getränken an den vier Tagen gut angenommen, schließlich diente der Erlös auch einem guten Zweck. Man möchte ihn verwenden zur Erneuerung der Küche im Bürgerhaus. Rund 5.900 Euro bleiben der Gemeinde laut Ehl unterm Strich. Die Sache hat sich also sehr gelohnt, fand nicht nur der Ortschef.fh
Quelle:Ausgabe Die Rheinpfalz Germersheimer Rundschau vom Freitag, den 21. August 2026
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Container als Zwischenlösung
Kita Sonnenschein in Scheibenhardt wird umgebaut und für den Ganztagesbetrieb fit gemacht
Von Fritz Hock
SCHEIBENHARDT. Für die Kinder der Kita Sonnenschein geht’s nach der Sommerpause nicht zurück in die Kita, sondern in die Container. Was sie dort erwartet.
Im Moment ist noch Sommerpause, aber wenn die Kinder am Montag, 10. August, wieder in die Kita Sonnenschein gehen, finden sie sich wohl schnell zurecht. Denn in den letzten Tagen vor den Ferien ist die Kita in Container umgezogen, die von der Ortsgemeinde Scheibenhardt angeschafft wurden, um den Kita-Betrieb aufrecht zu erhalten.
Die Kita Sonnenschein wird umgebaut und erweitert. Sie soll für die Ganztagesbetreuung der noch nicht schulpflichtigen Kinder fit gemacht werden. Rund 2,6 Millionen Euro zahlt die Ortsgemeinde für diesen Um- und Anbau; sie hofft noch auf Zuschüsse von Land und Kreis.
Im Rat wurde das Projekt seit Jahren diskutiert und vorbereitet, denn die Zeit in den Containern soll nicht länger dauern, als unbedingt nötig ist, erklärt Ortsbürgermeister Thomas Ehl (CDU). Sie kosten die Gemeinde nach Angaben in einer früheren Sitzung rund 260.000 Euro. Die Container sind klimatisiert. Es gibt Platz und unterschiedliche Zimmer für die beiden Gruppen, einen Bewegungsraum und einen Raum für die Hortkinder. Dazu kommen eine Küche, ein Essensraum, Toiletten und ein Büro für die Kindergartenleiterin.
Während der Sommerferien wurden noch Restarbeiten erledigt, damit die Container vom Gesundheitsamt, der Berufsgenossenschaft und der Kreisverwaltung als Aufsichtsbehörde für die Kitas abgenommen werden. Eigentlich hätte der Umzug schon früher stattfinden sollen, aber statische Unterlagen fehlten, wurden aber inzwischen nachgereicht, berichtet der Ortsbürgermeister. Eine Betriebserlaubnis liegt inzwischen vor.
Es wird mit einer Bauphase von 15 bis 18 Monaten gerechnet, ehe die neuen und modernisierten Räume in der Kita Sonnenschein bezogen werden. Die Kinder und ihre Erzieherinnen können den Baufortschritt beobachten, denn die Container befinden sich auf dem freien Platz vor dem Bürgerhaus. Edwin Diesel, früherer Ortsbürgermeister und Beauftragter der Ortsgemeinde für den Kindergartenbau (parteilos), sagte, dass sich die Kinder dort schon sehr wohlfühlen. Gut sei angesichts der Hitze, dass die Container klimatisiert sind.
Quelle: RHEINPFALZ, Ausgabe " Germersheimer Rundschau" vom 05.08.2026
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1871 wird in Scheibenhardt die erste Löscheinheit gebildet – Zum Jubiläum gibt es Geschenke und viel Lob
von Fritz Hock
SCHEIBENHARDT. Gut aufgestellt und bestens ausgerüstet präsentiert sich die Freiwillige Feuerwehr im Grenzdorf Scheibenhardt zu ihrem 155-jährigen Jubiläum.
Seit Bildung der ersten Löscheinheit 1871 haben sich die Wehrleute in Scheibenhardt für ihre Mitbürger eingesetzt. Heute sei die Feuerwehr eine tragende Säule des Dorfes, deren Aktivitäten nicht mehr wegzudenken seien, lobte deshalb auch Bürgermeisterin Iris Fleisch von der Verbandsgemeinde Hagenbach als Dienstvorgesetzte der Wehrleute. Zum Festakt am Sonntagnachmittag, 28. Juni, bei Temperaturen nahe der 40-Grad-Marke, waren auch Abordnungen von anderen Wehren gekommen.
Die Feuerwehr Scheibenhardt, bis Ende der 1990er Jahre im Spritzenhaus bei der Bushaltestelle untergebracht und seitdem am Festplatz beim Bürgerhaus daheim, sei heute bestens ausgerüstet, betonten auch der örtliche Wehrführer Christian Müller und sein Stellvertreter Dominik Ehl. Es gebe auch zwei Fördervereine, die die Arbeit der Wehr unterstützen. Einer davon konnte am selben Wochenende sogar sein 40-jähriges Bestehen feiern. Und sehr glücklich sei man über die gute personelle Aufstellung von den Bambinis über die Jugendfeuerwehr bis hin zur aktiven Löschmannschaft, deren Angehörige in einer kurzweiligen Video-Show einzeln vorgestellt wurden.
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