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Bienwaldmühle als Erste im Turbonetz

Scheibenhardt: Kooperationsvertrag mit RMT einstimmig beschlossen

„Sie haben es verdient“, war die Erleichterung des Ortsgemeinderates nach der Zustimmung zum Kooperationsvertrag mit RMT zu spüren. Denn der entlegene Ortsteil Bienwaldmühle stand immer am Ende der Überlegungen für ein schnelles Internet. Doch jetzt wäre er zuerst dran, weil der Bauverlauf aus Richtung Steinfeld geplant sei.„Wenn wir ab Herbst mit dem Verlegen der Glasfaserkabel beginnen, könnte die Bienwaldmühle bis spätestens 2018 angeschlossen werden“, so Rolf Tresch, Chef der Schweizer RMT. Ein gutes Dutzend Gemeinden hat sich bereits angeschlossen.

30 000  mehr

Scheibenhardt: Multifunktionshaus wird teurer

Der Plan für das Multifunktionshaus ist fertig und weist jetzt schon Mehrkosten von 30.000 Euro aus. Am Donnerstag beschloss der Ortsgemeinderat trotzdem das Multifunktionsgebäude zu bauen. Dafür wird die Ortsgemeinde 18.990 Euro zusätzlich einbringen und die Verbandsgemeinde soll 11.010 Euro für die Mehrkosten geben. Einen solchen Beschluss müsste der Verbandsgemeinderat allerdings erst in
seiner nächsten Sitzung fassen.

Schnelles Internet bis in den Bienwald

SCHEIBENHARDT: Bienwaldmühle und Scheibenhardt sollen Anschluss bekommen – Investor will nur an Gebühren verdienen

Die Schweizer Unternehmensgruppe RMT mit Sitz in Zug möchte in der Grenzgemeinde Scheibenhardt und in dessen abgelegenen Ortsteil Bienwaldmühle Glasfaserkabel für schnelles Internet verlegen. Das Thema ist Schwerpunkt in der Sitzung des Ortsgemeinderats am kommenden Donnerstag, 19 Uhr.
Die Sache ist seit Jahren ein Dauerbrenner: Schnelles Internet in Scheibenhardt. Während die Menschen im deutsch-französischen Grenzörtchen seit einiger Zeit zumindest auf eine schnelle, wenn auch nicht für alle Einwohner zufriedenstellende Funklösung zurückgreifen können, ist der im Wald gelegene Ortsteil Bienwaldmühle gänzlich von einer zügigen Verbindung getrennt. Doch jetzt ist Rettung in Sicht: Die Schweizer Unternehmensgruppe RMT, die derzeit im Kreis Bad Bergzabern Glasfaserkabel verlegt, will nicht nur in Hagenbach (wir berichteten am 8. April), sondern auch in der Gemeinde Scheibenhardt auf eigene Rechnung tätig werden.

Reisen zu Wasser, zu Land und in der Luft

Scheibenhardt: Musikverein studiert jazzige und volkstümliche Stücke für Konzert ein

abend der blasmusik 2017 rp klWie es schon seit vielen Jahren Tradition ist, lädt der Musikverein Scheibenhardt auch in diesem Jahr wieder zu seinem Abend der Blasmusik ein. Am Samstag, 1. April, um 20 Uhr ist es im Bürgerhaus wieder soweit. In einem Probenwochenende hat Dirigent Ulrich Kreger seine Aktiven auf den Höhepunkt des Vereinsjahres eingestimmt. Kreger legt, wie er betont, großen Wert darauf, dass seine Musiker optimal und rechtzeitig auf das Konzert vorbereitet werden. Deshalb sei ein solches Wochenende, bei dem an drei Tagen jeweils vier bis fünf Stunden geprobt wird, sehr wichtig. „Mit dem Musikverein auf Reisen“ lautet das Motto dieses Mal und entsprechend hat der Dirigent die Vortragstücke ausgesucht. Nach dem „Intrada“ also der Eröffnung, will man mit Freund „Adebar“ auf große Reise gehen. Der Flug der Störche wird dabei musikalisch beschrieben. Da dieser nach Afrika führt, handelt das folgende Stück auch von diesem Kontinent. „Maraba Blue“ heißt es.                                                                                                                                                                         

Schweizer wollen mit Glasfaser verdienen

Kreis Germersheim: Firma RMT bietet Breitbandausbau auf eigene Rechnung in unterversorgten Gebieten an

Der Landkreis Germersheim strebt beim Breitbandausbau für das schnelle Internet eine Kooperation mit dem Schweizer Unternehmen RMT an. Dies teilte Landrat Fritz Brechtel (CDU) gemeinsam mit RMT-Geschäftsführer Rolf Tresch mit. 

Dabei solle das Angebot der Firma RMT, die einen eigenwirtschaftlichen Ausbau ohne den Einsatz von Fördermitteln vorschlägt, das Förderprojekt des Landkreises ergänzen, sagte Brechtel. Konkrete Lösungen für eine schnelle Verbesserung der Internetversorgung zeichneten sich dabei insbesondere für die unterversorgten Gemeinden im südlichen Teil des Landkreises ab.Steffen Hemberger von der Kreisverwaltung sagte dazu auf Anfrage der RHEINPFALZ , dass sich das eigenwirtschaftliche Interesse der RMT und die Bundeszuschüsse für den Internetausbau in unterversorgten Gebieten nicht beißen. Wie kurz gemeldet, hatte der Landkreis vom Bund 1,6 Millionen Euro Zuschuss für den Breitbandausbau bekommen. Das sind rund 50 Prozent der geschätzten Baukosten. Weitere 40 Prozent hat das Land zugesichert, den Rest übernehmen die Gemeinden, die vom Ausbau profitieren. Inklusive Planungskosten rechnet der Kreis mit insgesamt rund 4 Millionen Euro Aufwand. Für alle Gebiete, für die es kein privatwirtschaftliches Interesse am Breitbandausbau gebe, werde jetzt mit Zuschüssen aus den Fördermitteln von Bund und Land dieser Ausbau ausgeschrieben.