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Scheiweda Dorffunk - WhatsApp-Gruppe für Bürger
Für eine einfache unkomplizierte Möglichkeit der Kommunikation der Scheibenhardter Bürger untereinander haben wir die öffentliche WhatsApp-Gruppe „Scheiweda Dorffunk“ eingerichtet.
Dort kann man Informationen hinterlegen oder erfahren, wie z. B.:
- mir fehlt der 3. Mann, die 3. Frau zum Skat
- Ich will nicht alleine Joggen, wer macht mit?
- Mein Verein sucht noch Helfer für die Bar
- Scheiweda Rentnerstammtisch nächste Woche
- usw
Um das Ganze attraktiv zu halten braucht es auch ein paar Regeln, wie
- Mitteilungen nur an die Allgemeinheit, bitte keine Kommunikation von Person zu Person
- Keine Urlaubsfotos, Grüße aus dem Urlaub, Glückwünsche, Witze u. ä.
- Keine Absagen/Entschuldigungen. Bitte nur melden wenn man irgendwo mitmachen möchte
- Kein Ersatz oder Ergänzung für die Nachbarschaftshilfe. Geht weiterhin über zentrale Telefonnummer
Teilnehmen kann jede/jeder die/der am Scheibenhardter Dorfleben teilhaben will.
Einfach eine WhatsApp-Nachricht mit Vor- und Nachname an
- Christoph Herzog, Tel. +49 172 69 66 172 oder
- Marion Förster, Tel. +49 170 53 25 112
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Kita Sonnenschein: Umbau startet
SCHEIBENHARDT. Die Kindertagesstätte „Sonnenschein“ zieht in Container, damit der Umbau und Ausbau starten. Der Zeitplan ist straff, Kosten sind hoch.
Genau verfolgen können die Kleinsten in der Kita „Sonnenschein“ in Scheibenhardt in den nächsten Monaten, wie ihr bisheriges Gebäude modernisiert und auch erweitert wird. Die Kita-Kinder werden nämlich vorübergehend in Containern betreut, die am 1. Juni im Hof beim Bürgerhaus aufgestellt werden. Vom 10. bis zum 12. Juni soll der Umzug dahin erfolgen. Schon kurz darauf können die Bauarbeiten beginnen, für die die Ortsgemeinde und die Planer aus Main-Wertheim einen ambitionierten Zeitplan für das mit Gesamtkosten in Höhe von 2,6 Millionen Euro geschätzte Projekt aufgestellt haben. Denn schon Ende Juni im kommenden Jahr rechnet man mit dem Abschluss der Arbeiten, so Ortsbürgermeister Thomas Ehl (CDU) bei der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates.
„Wir werden schon auf die Tube drücken müssen“, meinte Ehl, denn die Container, die als Ausweichquartiere aufgestellt werden sollen, kosten ja auch monatliche Mieten. Insgesamt 213.000 Euro hierfür genehmigte der Rat, vergab gleichzeitig weitere Aufträge für den Kita-Umbau.
Die Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn liege bereits vor, teilte der Ortsbürgermeister mit. Künftig werde der Bauausschuss auch Aufträge vergeben können, damit man keine Zeit verliert. Eine entsprechende Änderung der Hauptsatzung wurde einstimmig gebilligt.|fh
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Konzert soll verbinden

Schon zur schönen Tradition geworden ist das Wandelkonzert des Musikvereins Scheibenhardt mit der „Harmonie Ste. Cécile“ (Leitung: Jean-Yves Bender) aus dem elsässischen Mothern (Bas-Rhin). Nicht mehr während des deutsch-französischen Musikfestivals „Rheinischer Frühling/Printemps Rhenan“, das Ende 2024 bereits aufgelöst wurde, sondern in eigener Regie setzen die beiden Grenzgemeinden diese Tradition fort.
Das hat seinen besonderen Grund: Wegen der besonderen Situation des Dorfes beidseits der Lauter als französische und deutsche Gemeinde möchte man mit dem Konzert den Kerngedanken des friedlichen Miteinanders fördern. Hier handelt es sich um eine blühende Kulturregion, die sich nicht mehr um die irgendwann willkürlich gezogene Staatsgrenze schert. Gerade in Zeiten des Aufflackerns nationalistischer Tendenzen in Deutschland wie in Frankreich ist es nach Ansicht der Veranstalter besonders wichtig, deutliche Zeichen zu setzen. Dazu soll das „Grenzüberschreitende Konzert mit der internationalen Sprache der Musik“ einen wesentlichen Beitrag leisten.
Am Sonntag, 26. April, 17 Uhr, ist es wieder soweit. Das Wandelkonzert beginnt in der katholischen Kirche St. Ludwig im deutschen Ortsteil. Zum Auftakt spielt die „Harmonie Ste. Cécile Mothern“. In der Pause begeben sich die Besucher auf den Weg zur Lauterbrücke, wo traditionsgemäß der „Eurovisionsmarsch“ von Marc-Antoine Charpentier erklingt. Von dort geht es weiter zum „Salle Polyvalente“ im elsässischen Ortsteil, wo die Besucher, vor dem zweiten Teil des Konzertes, gestaltet vom Musikverein Scheibenhardt unter der Leitung von Ulrich Kreger, zu einem Glas Crémant und Brezeln erwartet werden. Den Ausklang bilden beide Vereine zusammen mit einer Polka. Der Eintritt ist frei. Über Spenden für die Jugendarbeit freuen sich beide Vereine.
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Herzensprojekt zum Studienabschluss
Tobias Ehl aus Scheibenhardt hat sich bei seiner Masterarbeit nicht auf die graue Theorie beschränkt
Scheibenhardt. Beim Grenzübergang Scheibenhardt steht dieser Tage das Tiny House (zu Deutsch: Winziges Haus) von Tobias Ehl. Es fehlt nur noch die Stufe zum Eingang. Was es mit dem Häuschen auf sich hat und wie es mit ihm nun weitergehen soll.
Das Tiny House war ein Herzensprojekt zum Abschluss von Ehls Bauingenieursstudium am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und zugleich das Thema seiner Master-Arbeit „Leitlinien zum Bau eines Tiny House“. Eigentlich hätten dafür Projektbeschreibung, Pläne und Statik gereicht, doch der junge Ingenieur wollte es ganz genau wissen: „Theorie war Pflicht, die Praxis eine Kür“, der er sich gern stellte.
Beruflich arbeitet der 30-Jährige inzwischen als Partner eines Neustadter Bauingenieur-Büros, das sich unter anderem mit Denkmalschutz beschäftigt und derzeit die Restaurierung einer Bogenbrücke beim Heidelberger Schloss betreut. Die Umsetzung des Tiny-House-Projekts musste daher in der Freizeit geschehen – was eine zeitliche Herausforderung war. „Mein Plan war gut, der Grundaufbau ging zügig, aber der Innenausbau war aufwendiger als gedacht“, sagt Ehl. Insgesamt dauerte es mit Unterbrechungen eineinhalb Jahre.
Gebaut hat der Ingenieur schon immer: In seiner Kindheit mit Lego-Steine, als Jugendlicher Baumhäuser im elterlichen Garten und vor zwei Jahren sanierte er dann gemeinsam mit seinen beiden Brüdern ein größeres Haus. Bei seinem neuesten Projekt hat er das komplette Holzhaus mit 27 Quadratmetern Fläche selbst gefertigt. Gleich hinter dem Eingang liegt ein geräumiger Wohnraum mit integrierter Küche. Hier ist auch schon der sanfte Duft von Holz zu erschnuppern. „Das machen die Baumaterialien: Fichtenholz sorgt für das angenehm heimelige Raumklima“, erklärt Tobias Ehl.
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Seniorenbeirat: Beliebte Angebote
Quelle: RHEINPFALZ, Ausgabe " Germersheimer Rundschau" vom 30.12.2025
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