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Leserbriefe an die Lokalredaktion Germersheim - Wörth

Schnelles Internet

„Wichtig auch für junge Familien“ Zu „Warten auf schnelleres Internet: In der Bienwaldmühle kann nicht schnell gesurft werden“, RHEINPFALZ vom 19. Mai: Bezugnehmend auf den am 19. Mai erschienenen Artikel, kann ich mich der Enttäuschung des Herrn Hamburgers über die fehlende Breitband-Internetanbindung nur anschließen. Als Mitarbeiterin in leitender Funktion stellt sich für mich nicht die Frage, ob schnelles Internet oder nicht – es ist eine Grundvoraussetzung für meine tägliche Arbeit. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, mussten wir privat (wie die meisten anderen Anwohner auch) eine andere, äußerst teure und nicht besonders zufriedenstellende Lösung über Satellit wählen. Aber ich gehe noch einen Schritt weiter: Familienplanung ohne die Sicherheit, dass ich Home Office nutzen und somit meinen Arbeitsplatz sichern kann, gestaltet sich für mich äußerst schwierig.

Internet: Steuern und Zuschüsse sollen es finanzieren

Scheibenhardt: Stellungnahme des Verbandsbürgermeisters

Hagenbach. Straßenausbaubeiträge werden nur in der Ortslage erhoben, in der sie entstehen. Das schreibt Reinhard Scherrer, Verbandsbürgermeister von Hagenbach, zum Artikel „Warten auf schnelleres Internet“, erschienen am 19. Mai. In dem Artikel hieß es, dass auch Bürger, die im Ortsteil Bienwaldmühle leben, an den Straßenausbaukosten, die im Ortsteil Scheibenhardt entstehen, beteiligt werden. Diese Behauptung widerspreche der Satzung der Ortsgemeinde Scheibenhardt über die Erhebung von wiederkehrenden Straßenausbaubeiträgen vom 7. November 2011, schreibt Scherrer.

In Paragraf 3 sei geregelt, dass in der Ortsgemeinde zwei Abrechnungseinheiten gebildet werden, zum einen die Ortslage Scheibenhardt und zum anderen die Ortslage Bienwaldmühle. „Daraus folgt, dass Ausbaukosten nur in diesem Gebiet abgerechnet werden, in dem sie entstehen“, schreibt Scherrer. Die Kosten dafür, die Bienwaldmühle mit ihren 15 bis 20 potenziellen Anschlüssen an das schnelle Internet anzubinden, liegen voraussichtlich bei über 35.000 Euro, heißt es weiter. Dieser Betrag soll durch Steuermittel und Zuschüsse finanziert werden, „was natürlich nicht gerade einfach ist“, so Scherrer. „Nichtsdestotrotz, setzen sich die Verbandsgemeinde sowie die Ortsgemeinde Scheibenhardt dafür ein.“ (rhp) 
Quelle: DIE RHEINPFALZ, Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene, Donnerstag, den 21. Mai 2015

Warten auf schnelleres Internet

Was Leser ärgert: In der Bienwaldmühle kann nicht schnell gesurft werden – Anwohner sind verärgert

Scheibenhardt. „Man kann doch einen ganzen Ortsteil nicht einfach ausschließen“, sagt Andreas Hamburger. Er ärgert sich darüber, dass sein Wohnort Bienwaldmühle noch immer nicht an das schnelle Internet angeschlossen ist. Und das, obwohl in Scheibenhardt, zu dem die kleine Siedlung gehört, bereits seit 2012 mit hoher Geschwindigkeit im Netz gesurft werden kann. „Für den Ortsteil Bienwaldmühle ist das schnelle Internet wahrscheinlich wichtiger als für Zentren“, meint Hamburger. Dort gebe es nämlich die Möglichkeit, sich auf vielfältige Art und Weise Informationen über gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen zu beschaffen. Diese Möglichkeit sieht er für eine derart kleine Siedlung, wie sie die Bienwaldmühle mit ihren rund 30 Einwohnern ist, nicht. Hoffnung auf eine Hochgeschwindigkeits-Anbindung machte ihm eine Aussage von Hagenbachs Verbandsbürgermeister Reinhard Scherrer (SPD) auf dem Neujahrsempfang 2013.

Wochen-Spitzen

Lauterpfludde „Wir schreiben noch selbst!"

„Än Gag jacht de annere.“ So fängt unser Bericht über den Bunten Abend der „Lauterpfludde“ in Scheibenhardt an. Erschienen in der Woche vor Fasnacht, kurz vor dem Höhepunkt der närrischen Kampagne. In Scheibenhardt scheint der närrische Höhepunkt jetzt erst erreicht. Schrieb uns doch „Pfludde“-Vorsitzender Thomas Stephany, die RHEINPFALZ möchte bitte klarstellen, dass sie beziehungsweise ihr Mitarbeiter diesen Bericht selbst geschrieben hat und niemand von den „Pfludde“. Er traue sich schon nicht mehr in die Öffentlichkeit, weil einige Scheibenhardter glauben, er habe den Bericht veranlasst oder gar selbst verfasst. Was er nicht hat und was wir auch gerne bestätigen. Wir schreiben und bearbeiten die Berichte in der RHEINPFALZ nämlich alle selbst. Sogar in der Fasnacht. Ganz allein und ohne närrische Hilfe.Was Stephany und, wie es scheint, einige Scheibenhardter an dem Bericht bewegt, ist das Zitat aus einem Sitzungsbeitrag, wonach dank der guten Stimmung „zu Hause gebliebene Karnevalsmuffel und Blödmänner“ trotz vieler Lücken im Saal nicht vermisst wurden. Zugegeben, „Blödmänner“ ist nicht die feine englische Art – aber in einem Fasnachtsbeitrag (Vorsicht! Humor!) durchaus akzeptabel.

Nicht akzeptabel ist dagegen Mobbing, das einen Vereinsvorstand dazu bewegt, sich nicht mehr in die Öffentlichkeit zu trauen.

Ein schönes Wochenende Nicole Tauer und Thomas Fehr

Quelle: DIE RHEINPFALZ, Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene, Samstag, den 28. Februar 2015

Karneval Scheibenhardt

"Nicht-Besucher beleidigt" - Zu "Himmlische Höhen und teufliche Tiefen", RHEINPFALZ vom 10. Februar

 Als Bewohner der Gemeinde Scheibenhardt seit über 34 Jahren fand ich es gut, dass in unserer Gemeinde ein Karnevalsverein existiert und den kulturellen Kreis damit abrundet und der Gemeinde als weiterer interessanter Aspekt dient. Laut diesem Artikel sollte dieser eine Besucher Pflicht der Mitbürger darstellen. Diese Entscheidung sollte aber jedem, aus welchen Gründen auch immer, selbst überlassen sein. Aber auf keinen Fall gibt dies dem Veranstalter das Recht die nicht anwesenden Mitbürger öffentlich in der Zeitung als „zu Hause gebliebene Karnevalsmuffel und Blödmänner“ zu bezeichnen. Eine derartige Beleidigung erfordert auf jeden Fall eine öffentliche Entschuldigung. Außerdem wirft der Artikel auf die ganze Gemeinde ein schlechtes Licht in der Öffentlichkeit.   Peter Kary, Scheibenhardt

Quelle: DIE RHEINPFALZ, Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene, Samstag, den 21. Februar 2015