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Warten auf schnelleres Internet

Was Leser ärgert: In der Bienwaldmühle kann nicht schnell gesurft werden – Anwohner sind verärgert

Scheibenhardt. „Man kann doch einen ganzen Ortsteil nicht einfach ausschließen“, sagt Andreas Hamburger. Er ärgert sich darüber, dass sein Wohnort Bienwaldmühle noch immer nicht an das schnelle Internet angeschlossen ist. Und das, obwohl in Scheibenhardt, zu dem die kleine Siedlung gehört, bereits seit 2012 mit hoher Geschwindigkeit im Netz gesurft werden kann. „Für den Ortsteil Bienwaldmühle ist das schnelle Internet wahrscheinlich wichtiger als für Zentren“, meint Hamburger. Dort gebe es nämlich die Möglichkeit, sich auf vielfältige Art und Weise Informationen über gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen zu beschaffen. Diese Möglichkeit sieht er für eine derart kleine Siedlung, wie sie die Bienwaldmühle mit ihren rund 30 Einwohnern ist, nicht. Hoffnung auf eine Hochgeschwindigkeits-Anbindung machte ihm eine Aussage von Hagenbachs Verbandsbürgermeister Reinhard Scherrer (SPD) auf dem Neujahrsempfang 2013.

Wochen-Spitzen

Lauterpfludde „Wir schreiben noch selbst!"

„Än Gag jacht de annere.“ So fängt unser Bericht über den Bunten Abend der „Lauterpfludde“ in Scheibenhardt an. Erschienen in der Woche vor Fasnacht, kurz vor dem Höhepunkt der närrischen Kampagne. In Scheibenhardt scheint der närrische Höhepunkt jetzt erst erreicht. Schrieb uns doch „Pfludde“-Vorsitzender Thomas Stephany, die RHEINPFALZ möchte bitte klarstellen, dass sie beziehungsweise ihr Mitarbeiter diesen Bericht selbst geschrieben hat und niemand von den „Pfludde“. Er traue sich schon nicht mehr in die Öffentlichkeit, weil einige Scheibenhardter glauben, er habe den Bericht veranlasst oder gar selbst verfasst. Was er nicht hat und was wir auch gerne bestätigen. Wir schreiben und bearbeiten die Berichte in der RHEINPFALZ nämlich alle selbst. Sogar in der Fasnacht. Ganz allein und ohne närrische Hilfe.Was Stephany und, wie es scheint, einige Scheibenhardter an dem Bericht bewegt, ist das Zitat aus einem Sitzungsbeitrag, wonach dank der guten Stimmung „zu Hause gebliebene Karnevalsmuffel und Blödmänner“ trotz vieler Lücken im Saal nicht vermisst wurden. Zugegeben, „Blödmänner“ ist nicht die feine englische Art – aber in einem Fasnachtsbeitrag (Vorsicht! Humor!) durchaus akzeptabel.

Nicht akzeptabel ist dagegen Mobbing, das einen Vereinsvorstand dazu bewegt, sich nicht mehr in die Öffentlichkeit zu trauen.

Ein schönes Wochenende Nicole Tauer und Thomas Fehr

Quelle: DIE RHEINPFALZ, Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene, Samstag, den 28. Februar 2015

Karneval Scheibenhardt

"Nicht-Besucher beleidigt" - Zu "Himmlische Höhen und teufliche Tiefen", RHEINPFALZ vom 10. Februar

 Als Bewohner der Gemeinde Scheibenhardt seit über 34 Jahren fand ich es gut, dass in unserer Gemeinde ein Karnevalsverein existiert und den kulturellen Kreis damit abrundet und der Gemeinde als weiterer interessanter Aspekt dient. Laut diesem Artikel sollte dieser eine Besucher Pflicht der Mitbürger darstellen. Diese Entscheidung sollte aber jedem, aus welchen Gründen auch immer, selbst überlassen sein. Aber auf keinen Fall gibt dies dem Veranstalter das Recht die nicht anwesenden Mitbürger öffentlich in der Zeitung als „zu Hause gebliebene Karnevalsmuffel und Blödmänner“ zu bezeichnen. Eine derartige Beleidigung erfordert auf jeden Fall eine öffentliche Entschuldigung. Außerdem wirft der Artikel auf die ganze Gemeinde ein schlechtes Licht in der Öffentlichkeit.   Peter Kary, Scheibenhardt

Quelle: DIE RHEINPFALZ, Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Rheinschiene, Samstag, den 21. Februar 2015

Himmlische Höhen und teuflische Tiefen

Scheibenhardt: „Lauterpfludde“ locken mit mehr als vierstündiger närrischer Hatz fast mehr Fremde als Einheimische an

 
18 Aktive bescherten dem närrischen Auditorium einen unterhaltsamen Abend.

Von Matthias Dreisigacker

pfludde_1_klpfludde_2_kl„Än Gag jacht de anere.“ Das haben sich die Lauterpfludde als Verpflichtung auferlegt und diese mit ihrem bunten Abend auch eingelöst. Dass sie ihre Pointen lokal- und vereinspolitisch auch mit großem Kaliber zünden können, haben die Scheibenhardter schon oft bewiesen. Daher überraschte es durchaus, dass das Programm um die großen und kleinen Geschehnisse der Heimat einen all zu großen Bogen schlug. Gute Unterhaltung und ein dankbar begeistertes Publikum gab es bei „Höllisches Vergnügen, himmlisch gut“ im Bürgerhaus aber dennoch.Wenngleich die Lücken an den Tischen doch auffällig waren und ein Ortskundiger bemerkte, dass die Scheibenhardter wohl lieber zu Hause vor dem Fernseher säßen als sich hier gesellig zu treffen: „Es sind ja fast schon mehr Leute aus dem Umland hier als Einheimische. Das sieht man doch schon draußen an den Nummernschildern der Autos.

Lotsendienst für Liebhaberstücke

Scheibenhardt: Oldtimerrallye Histo-Monte fährt durch die Südpfalz

oltimerrally_klEin Blick in die RHEINPFALZ genügte Norbert Meyerer, um Zuhause in Wörth alles stehen und liegen zu lassen: „Sogar meine Frau, die muss jetzt auf mich warten!“. Was ihn derart in Bewegung versetzen konnte, tuckert, fährt und rauscht nun in Scheibenhardt als Oldtimerrallye Histo-Monte mit Ziel Monte Carlo im Fünf-Minuten-Takt an ihm vorbei. Mit ihm haben sich zur Mittagszeit auf und bei der Lauterbrücke ein gutes Dutzend weiterer Automobil-Enthusiasten versammelt. Gleich mit den beiden ersten Autos steigt die Erregung: Sensationell, ein Käfer verfolgt den führenden Porsche. Freudig wird gewunken und sich per Lichthupe bedankt. „Ich habe mir extra die Herrschaften in den Wagen angeschaut, denen muss ganz schön kalt sein“, analysiert Meyerer mit warmem Herzen.